Dienstag, 20. Juni 2017

50 Fakten - Paradoxaverse

Wie angekündigt, es wird weitere Fakten geben. Das derzeitige Projekt ist Paradoxa, zu finden auf Deutsch und Englisch. Die Versionen unterscheiden sich leicht, lest also, was euch lieber ist. Oder beides^^


  1. Es hatte nie so eskalieren sollen!
  2. Wir haben sehr viel Worldbuilding und bisher ist in sich immer noch alles logisch.
  3. Es existiert ein sehr verwinkelter Stammbaum.
  4. Theron Shan ist mit der halben Galaxis verwandt.
  5. Wir haben einen annoying Immortals tag, der sich auch auf andere Fanfictions ausgebreitet hat.
  6. Ein Teil der Story war mal als Parodie gedacht.
  7. Es gibt Self Inserts inklusive Galaxiswechsel. Das ist aber nicht Friede-Freude-Eierkuchen.
  8. Die Macht hat Humor.
  9. Satele Shan hat insgesamt drei Kinder.
  10. Wir haben unseren eigenen Headcanon zu den 8 Klassen in SWTOR. Jeder kriegt eine eigene Story.
  11. Wir neigen dazu, gemein zu Lesern und Charakteren zu sein.
  12. Rarepairs ftw!
  13. Meine Mutter hat mich früher manchmal Katinka genannt. Ich weiß nicht, warum, aber ich habe den Namen da dann wieder aufgegriffen. 
  14. Cassian schreibt schlechte Fanfictions. 
  15. Mace Windu lernt eine Machttechnik von jemandem, dem er diese Technik beigebracht hat. 
  16. Die Macht redet manchmal dreistimmig.
  17. Cuyan Mason ist inspiriert von John Mason aus "The Rock"
  18. Er hat eine Tochter namens Jade, die was mit Sabé anfängt.
  19. Padmé überlebt und ist episch.
  20. Generell überleben so einige Leute. Manchmal halt in einer anderen Zeit.
  21. Einige Leute sterben. Auch Hauptcharaktere irgendwann mal, aber das Universum ist groß und wir haben viel geplant.
  22. Cassian und Katinka lassen sich betrunken tätowieren.
  23. Bo-Katan schmuggelt Pornohefte nach Kamino.
  24. Sundari veranstaltet regelmäßig Kostümfeste zur Erinnerung an die "Herzogin"
  25. Es eskaliert immer noch. 
  26. Wir entwickeln eine eigene Sprache, die von den Mandalorianern neben dem Mando'a benutzt wird.
  27. Die Bando Gora entsteht aus der Star Cabal.
  28. Katinka ist regelmäßig baff aufgrund von neuen Zeitreisenden. Irgendwann ist sie aber bei "Whatever, macht doch, was ihr wollt, wann darf ich nach Mandalore?"
  29. Mace Windu wird nicht dreckig. Der Dreck hat Angst vor ihm. 
  30. Cassians Fahrstil ist furchtbar. 
  31. Kyrimorut wird nicht nur ein sicherer Ort, sondern auch ein Waffen- und Sprengstofflager sein.
  32. Es empfiehlt sich, alles zu lesen. Man verpasst viel, wenn man sich auf einzelne Stories verlegt.
  33. Die Schattenschwadron war Namensgeber für unsere SWTOR-Gilde.
  34. Die Rep-Gilde heißt Nexu-Squad, dazu gibt es auch noch eine Reihe, die aber wegen Spoiler noch nicht veröffentlicht werden kann.
  35. Es gibt kleine Änderungen, aber im Großen und Ganzen halten wir uns an den Canon der Filme.
  36. Katinka wird tatsächlich noch Loriot zitieren.
  37. Es gibt viel zu viele Charaktere und die meiste Zeit vergessen wir wahrscheinlich die Hälfte.
  38. Es ist noch immer nicht geklärt, wer oder was diese Aliens sind. Die Macht schweigt und kichert ein bisschen.
  39. In den Klonkriegen passiert eine ganze Menge und irgendwie laufen sich ständig Zeit-/Galaxisreisende über den Weg. Sie wissen nicht immer davon. 
  40. Der Neue Jedi-Orden wird auf Tython entstehen.
  41. Die Heldin von Tython und der Zorn des Imperiums bringen sich gegenseitig um.
  42. Die Macht vermenschlicht K2. Er ist ein bisschen überfordert davon.
  43. Wir haben ganz viele queere Charaktere. 
  44. So viel wir auch geplant haben, zwischen Old Republic und Darth Bane ist eine große Lücke.
  45. Die meisten Leute werden früher oder später feststellen, dass sie die Vergangenheit, die sie erlebt haben, nicht ändern können, so sehr sie auch wollen.
  46. Shannon ist ein tierliebender Ex-Rotgardist, der sich den Mandalorianern anschließt. Er bringt ein Wampa mit.
  47. Sabine Wren ist die Tochter eines Klons.
  48. Manchmal denken wir über "Happy-End-Headcanon-AU" nach, aber im Paradoxaverse ist vieles sehr böse.
  49. Basic ist Englisch und die Aliens sind zum Teil daran Schuld.
  50. Wir müssen noch eine ganze Menge schreiben.

Dienstag, 6. Juni 2017

50 Fakten - Weltenbrand

Ich habe beschlossen, diesen Blog ein bisschen mit Infos zu meinem Geschreibsel wiederzubeleben. Und da ich auf Twitter nicht alle Fakten raushauen kann, werden es jetzt erstmal 50 Fakten zu Weltenbrand, andere Projekte werden sicherlich noch folgen.
Weltenbrand ist ein Gemeinschaftsprojekt von Cassian und mir, das irgendwie Engel, Dämonen und diverse andere Wesenheiten enthält. Außerdem den Weltuntergang.


  1. Es war eine kleine Adventskalendergeschichte, die dann irgendwie eskaliert ist. 
  2. Wir haben uns bei diversen Mythologien bedient und Gottheiten eingebaut, aktuell haben wir aber noch mehr Entitäten als Götter.
  3. Entitäten sind Verkörperungen bestimmter Aspekte und die größten Powerhouses im Universum. Je älter, desto mächtiger.
  4. Dämonen und Gefallene Engel mögen es nicht, wenn man sie gleichsetzt.
  5. Weder Lucifer noch der Antichrist haben Bock auf den Weltuntergang.
  6. Elukar (Entität, Schöpfer) schmiedet gerne Pläne, die oft so schiefgehen, dass die Nornen (Entität, Schicksal) sich gerne auf Avalon betrinken gehen.
  7. Lucifer hat eine Katze.
  8. Hades mag es nicht, wenn man mit Seelen rumspielt. Delilah kriegt manchmal Sondergenehmigungen, weil sie ihm hilft und sich um Nekromanten kümmert, die die Regeln ignorieren wollen.
  9. Judas liebt Popcorn in jeglichen Geschmacksrichtungen und er mischt alles zusammen. Maria hat ihm gezeigt, dass man da auch Käse druntermischen kann. 
  10. Menschen können in seltenen Fällen zu Engeln (Ishim) werden, die dann 2 Flügel haben und damit die niedrigste Stufe bilden. Erzengel haben 8, Seraphim 6 und Cherubim 4. Judas ist einer dieser Menschen, da er getan hat, was von ihm verlangt war.
  11. Loki ist aus verschiedenen Gründen als J-Rocker in Japan unterwegs. Seine Band heißt Ragnarök. 
  12. Maria kommt aus einer erzkatholischen Umgebung und wird in Begleitung von zwei Gefallenen Engeln zum ersten mal seit Jahren dorthin zurückkehren.
  13. Naemi ist Tochter eines jüdisch-muslimischen Ehepaares und hat im ersten Kreuzzug das Massaker von Jerusalem überlebt, weil Mikail sich ihrer angenommen hat.
  14. Simeon wurde von seinen Eltern ausgesetzt und von einem "weisen alten Mentor" aufgezogen. Elukar war sehr froh, als er den Job wieder los war. 
  15. Der ganze Papierkram im Himmel sollte von 9 Erzengeln erledigt werden. Tatsächlich sind nur 4 noch da. Mikail treibt sich auf der Erde rum, Samael ist gefallen, Azrael hockt bei Hades, Uriel erledigt brav seinen Job, Raziel vergisst in Bibliotheken die Zeit, Raphael macht seinen Job (und muss manchmal auf der Erde was erledigen), Gabriel hatte keinen Bock und ist auf der Erde, Zaphkiel macht seinen Job, Zadkiel drückt sich davor und Raguel (Samaels Nachfolger) macht auch seinen Job.
  16. Bune war Azraels Stellvertreter und hatte keinen Bock mehr, ihren Papierkram zu erledigen, während sie sich nur bei Hades rumtrieb, also hat er sich Samael/Lucifer angeschlossen. 
  17. Sebulon ist die einzige männliche Banshee. Seine Verwandtschaft geht regelmäßig mit Reisigbesen auf ihn los, sein Bruder wollte ihn töten, als er noch ein Baby war. 
  18. Die beiden haben irgendwann ihre Streitigkeiten beigelegt und erkannt, dass ihre Eltern Mist gebaut haben. Naemi hat das Gespräch in die Wege geleitet, indem sie gedroht hat, beide kielholen zu lassen. 
  19. Vlad und seine Vampire haben eine Untergrundmafia, die Bune gerne für seine Zwecke benutzt. Auch wenn er Astaroth zustimmt, dass Vampire nach Fledermausscheiße riechen. 
  20. Astaroth liebt Wein. Delilah ebenso, also weiß sie, wie sie ihn bestechen/bezahlen kann. 
  21. Der verlorene 13. Stamm Israels hat gesammelt einen an der Klatsche.
  22. Genau genommen haben viele Charaktere einen an der Klatsche. Die Hölle neigt dazu, sowas auszulösen. 
  23. Odin (Entität, Magie & Geheimnisse) schläft gerne. Ab und an wacht er auf, um neuen Met anzusetzen oder ein Kind zu zeugen, dann schläft er weiter.
  24. Seine Zwillingsschwester Kelephas (Entität, Handwerk & Geheimnisse) wurde von Hades nach Avalon verbannt, wo sie Alkohol braut, eine Schmiede betreibt und das Gaming für sich entdeckt hat.
  25. Loki hat 4 Kinder mit Hades' Hengst. Sleipnir ging an Odin, die anderen drei sind für Krankheit, Krieg und Hunger. Sie wurden zusammen mit dem Vater gestohlen und mit Ninurta nach Avalon verbannt. Kelephas war froh über die Gesellschaft. 
  26. Thor hat bei einer Sauftour eine wunderhübsche Frau namens Sif getroffen und sie haben sich gegenseitig unter den Tisch getroffen. Als sie wieder nüchtern waren, hat er ihr einen Antrag gemacht. Die beiden betreiben eine Kneipe für die magische Welt.
  27. Jesus und Antichrist ist die gleiche Person.
  28. Es gibt 11 neue Jünger aus verschiedenen Religionen. Judas ist wieder dabei. 
  29. Maria trinkt Kaffee, Als Kind hat sie einmal heiße Schokolade von Gabriel bekommen und seitdem nie wieder so gute gefunden, deswegen Kaffee. 
  30. Wenn Simeon kocht, reicht das für ganze Armeen. 
  31. Naemi kann sich in einen Honigdachs verwandeln. Das erste Mal ist das instinktiv zum Selbstschutz passiert, danach hat Delilah ihr geholfen, mit diesen Kräften umzugehen. 
  32. Delilah hat Bune beschworen, weil ihr jeder gesagt hat, sie wäre dazu nicht in der Lage.
  33. Maria hat Probleme mit dunklen, engen Räumen. Aus verschiedenen Gründen.
  34. Antichrist/Jesus hat sich lange für einen normalen Menschen gehalten. Lucifer ebenso.
  35. Katzen mögen Hades. Er liest ihnen sogar manchmal Geschichten vor. 
  36. Maria, Noah und Lukas haben sehr verschiedene Eltern, keiner der drei kommt mit der eigenen Familie klar. 
  37. Astaroth reagiert in speziellen Fällen auf Weihnachtswunschzettel, die mit "Dear Satan" statt "Dear Santa" beginnen. Lucifer selbst kann das nicht.
  38. Astaroth hat zwei Schwestern, deren Existenz er gerne leugnet. 
  39. Aphrodite ist die Entität der Liebe. Sie ist nicht immer nur nett.
  40. Das MCSIU (Magical Crime Scene Investigation Unit) wurde von Naemi und Mikail gegründet. Sie arbeitet nicht mehr offiziell dafür, hat aber regelmäßigen Kontakt.
  41. CHARON ist für Dämonen und Untote zuständig. Delilah legt sich manchmal mit einigen der Mitglieder an. 
  42. Raphael lässt gerne Leute sterben, denn wenn sie tot sind, muss er sie nicht mehr heilen. 
  43. Naemi liebt Gold. Rot ist auch gut, ihr Sportwagen ist rot. Delilah hingegen hat ein klappriges, altes Auto, das bunt bemalt ist. 
  44. Delilah kann dank der ganzen "Handel mit Hades"-Sache Temperaturen nicht wirklich wahrnehmen. Meistens verzichtet sie also auf zu viele Klamotten.
  45. Die Hölle ist kalt, vor allem in den unteren Ringen. Die Gefallenen sitzen also gerne vor dem warmen Kamin oder baden gleich in Vulkanen. 
  46. Mehrere Leute (Odin, Kelephas, Bune, Raphael) haben ein Auge verloren. Wenn wir genauer nachdenken, fallen uns sicher noch mehr ein. 
  47. Naemi hat sich mit Vlad angelegt, weil sie abgelehnt hat, seine Braut zu werden. 
  48. Die Apokalypse lässt sich nicht verhindern. 
  49. Isai hat eine Beziehung mit Atlantik. Die beiden haben einige Kinder, zwei sehen sogar halbwegs menschlich aus. 
  50. Lillith hatte Sex mit einer Möhre. 

Dienstag, 23. August 2016

Abenteuer Wohnungssuche

Wohnungssuche in Kiel. Leichter als die Male davor, aber immer noch irgendwie ein Drama in fünf Akten. Stellt euch die noch ein wenig ausführlicher vor.

I Exposition oder auch "Die Idee"
Irgendwann im Juni, Zukunftsplanung mit Narina und Cassian.
"Ich könnte auch in Kiel studieren."
"Könntest du."
"Aber ich will nicht alleine wohnen. Ziehst du mit mir zusammen?"
"Klar. Ich such mal nach Wohnungen."

II Komplikation oder auch "Die Wohnungssuche"
Narina schreibt diverse Leute an, die im Internet Anzeigen geschaltet haben.
Mail: "Meine Freundin und ich suchen eine Wohnung ..."
Antwort: "Die Wohnung ist nicht WG-geeignet."
Narina: "Vielen Dank, wäre ich so gar nicht drauf gekommen, soll ich nächstes Mal was von "Lebensgefährtin schreiben?"
Narina sucht also weiter, geht zur Wohnungsbaugesellschaft, kriegt zwei Mailadressen, niemand meldet sich.

III Peripetie oder auch "Der Erfolg"
Narina dackelt wieder zur Wohnungsbaugesellschaft. Narina kriegt dieses Mal Telefonnummern und Mailadressen, erreicht erstmal niemanden, schreibt eine Mail und eine WhatsApp-Nachricht.
Antwort 1: Besichtigungstermin an Tag X
Antwort 2: Besichtigungstermin ebenfalls an Tag X
Kein Problem, die Wohnungen liegen beieinander. Antwort 2 hatte die frühere Uhrzeit, Cassian und Narina machen sich also auf den Weg und verlieben sich spontan in die Wohnung. Die zweite wird auch angeguckt, für hübsch befunden, ist aber teurer, also wird die erste reserviert. So weit, so gut.

IV Retardation oder auch "Der Papierkram"
Viel zu tun. Narina und Cassian rennen hierhin und dorthin, klären dies und jenes und die ganzen Verträge und dann steht im Mietvertrag was vom 9.10. statt 1.9.
Es folgen Gespräche mit der Wohnungsbaugesellschaft, es wird gesagt, wir müssen selbstständig nur das Datum ändern, das wird dann geändert. Danach heißt es, man bräuchte eine Vereinbarung mit der Vormieterin wegen der vorzeitigen Übernahme. Wird also alles erledigt und es zieht sich in die Länge. Narina und Cassian sind dauergestresst.

V Katastrophe Katharsis oder auch "Die Übergabe"
Die Kaution ist überwiesen, aller Papierkram erledigt. Niemand erreicht den Hausmeister, doch die Vormieterin sagt, man solle einfach bei ihrer Endabnahme vorbeikommen. Narina macht sich also auf den Weg.
Hausmeister: "Jo, ist alles da, wir können das heute noch direkt machen."
Narina ist froh, das zu hören, immerhin soll der Umzug bald stattfinden.
Hausmeister telefoniert mit einer Dame der Wohnungsbaugesellschaft.
Dann: "Der Vertrag läuft erst zum 9.10., hier müssen noch Türen gemacht werden, es sei denn, Sie sagen, dass das passt. Dann wird das geändert auf den 1.9."
Narina denkt sich, dass das doch die ganze Zeit schon der Plan war und stellt fest, dass man die Vereinbarung offenbar nicht brauchte, weil die Vormieterin regulär zum 1.9. ausziehen sollte. Narina stimmt aber zu, das so zu regeln, damit endlich alles erledigt ist.
Das Ende vom Lied:

Sonntag, 19. Juni 2016

Was mich glücklich macht

Eigentlich hatte ich in letzter Zeit Konzertberichte (zu Coldrain und GazettE) bloggen wollen, aber irgendwie kam ich nie dazu. Diesen Eintrag hier habe ich auch schon ewig vor mir her geschoben, aber ich dachte mir, es wurde mal Zeit. Kann ja nicht ständig nur negatives Zeug (das es in meinem Leben weiter zur Genüge gibt) hier gepostet werden.

Die Liste ist nicht in einer Rangfolge sortiert, sondern so, wie die Dinge mir gerade in den Kopf kamen. Es kann auch sein, dass ich sie bei Gelegenheit erweitern werde

  • Das Meer. In all seinen Formen, vor allem aber, wenn es stürmisch ist. Kaum etwas beruhigt mich so effektiv
  • Freunde und Familie. Enge Freunde sehe ich als Familie an, aber auch andere Leute machen mich glücklich. Ich brauche nicht viele persönliche Kontakte im Real Life, aber es ist nett, mit diesen wenigen Leuten zu reden oder zusammenzusitzen und auch Internetfreunde sind mir wichtig
  • Bücher. Lesen, schreiben, Worldbuilding, Austausch darüber - ich wüsste nicht, was ich ohne sie tun würde
  • Bier. Vor allem Schwarzbier, aber ich probiere gerne und Lily und ich haben sogar einen Bierblog begonnen
  • Gutes Essen. ich bin verdammt krüsch, aber es gibt so einige Sachen, die ich gerne esse. Nur kochen hasse ich
  • Chips, Schokolade
  • Ordnung. Das wirkt im ersten Moment seltsam, wenn man weiß, wie mein Zimmer gerne aussieht. Ich neige dazu, Dinge schleifen zu lassen und ich habe ein Problem damit, Sachen wegzuwerfen, aber wenn ich mich erst einmal aufraffen konnte, fühle ich mich danach sehr viel wohler
  • Musik. Auch Konzerte und Festivals, weil ich da weniger ein Problem mit Menschenmengen habe
  • Puzzlen. Leider habe ich nur wenige Puzzle, die ich zudem bereits sehr gut kenne, ich bräuchte wirklich mal neue
  • Draußen unterwegs sein. Wandern, Rad fahren, Fotos machen oder einfach nur in Ruhe irgendwo rumsitzen
  • Sprachen. Ich mag es, sie zu lernen, sie zu entwickeln, mich mit der Theorie zu befassen. Gefühlt war ich immer die einzige im Kurs, die bei Grammatiktheorie kein genervtes Stöhnen von sich gab, sondern tatsächlich begeistert war
  • Star Wars. Die Filme an sich sind nicht einmal Meisterwerke und ich lästere beim Gucken sehr viel. Ich gucke sie trotzdem oft und gerne, weil diese ganze Welt und mein Headcanon dazu das Bild einfach vervollständigen und erweitern und ich liebe Star Wars einfach
  • Zocken. Gerne auch mit Freunden zusammen
  • Recherchen. Ich liebe es, Dinge zu lernen, wenn ich da keinen Leistungsdruck hinter habe
  • Postkarten. Ich sollte mich mal wieder postcrossing widmen, es ist toll, Karten aus aller Welt zu bekommen, die manchmal eine kleine Geschichte erzählen
  • Generell mag ich es, nette Post zu kriegen
  • Auto fahren. Ich hoffe immer noch, eines Tages Roadtrips machen zu können
  • Armbänder und Ketten, vor allem Lederbänder, gerne auch mit Anhängern
  • Tattoos

Dienstag, 2. Februar 2016

Identitäten

Meine Mutter feiert am Freitag ihren Geburtstag nach. Das ist einerseits schön, auch für mich, weil ich meine Eltern und meinen Bruder wiedersehen kann, die ich Ende Dezember zuletzt gesehen habe. Andererseits weiß ich, dass Nachbarn und Freunde anwesend sein werden, die ich grundsätzlich mag, die mir aber teilweise zu konservativ sind.
Ich erinnere mich an ein Gespräch vor vielen Jahren, witzigerweise ebenfalls bei einer Geburtstagsfeier meiner Mutter. Eine Nachbarin sagte, sie hätte grundsätzlich keine Probleme damit, wenn einer ihrer Söhne sich als schwul outen sollte, aber es würde ihr doch zu knabbern geben und erst einmal schwer sein. Meine Mutter fragte, wieso, das sei doch Sache des Kindes. An die Antworten erinnere ich mich nicht, ich war vielleicht zwölf und habe an Beziehungen keinen Gedanken verschwendet. Aber ich weiß, dass es oft ähnliche Situationen gab, dass meine Mutter - vom Dorf stammend, Kind einer Bauernfamilie - immer schon sehr offen war. Dass es leichter war, mich ihr gegenüber anzuvertrauen, als dem Rest meiner Verwandten gegenüber. Sie hat immer schon gesagt, dass ich wissen muss, was ich will, und ich bin ihr dankbar dafür.
Und dennoch war ich nicht in der Lage, ihr alles zu erzählen, weil ich nicht weiß, ob sie alles verstehen würde. Weil sie meinem siebzehnjährigen Ich trotzdem sagte, ich könne doch noch gar nicht wissen, dass mich Jungs nicht interessieren. Inzwischen bin ich in der Hinsicht selbstsicherer und inzwischen weiß ich, was ich will und was nicht. Es hat lange gedauert, bis ich im Internet auf den Begriff Asexualität gestolpert bin und zum ersten Mal etwas hatte, womit ich mich wirklich identifizieren konnte. Das bedeutet nicht, dass ich Sex nicht auch genießen könnte - ich bin mir sicher, dass ich auch daran Spaß haben könnte. Ich habe nur einfach kein Interesse daran, eine andere Person derart intim zu berühren. Massagen sind kein Problem, kuscheln ist nicht meine liebste Tätigkeit (war es nie), aber ist mit den richtigen Personen auch okay. Ich habe keine Probleme damit, mich vor jemandem umzuziehen oder mir das Bett mit drei anderen Leuten zu teilen. (Silvester war sehr kuschelig) Und das reicht mir. Auf meine Beziehung möchte ich trotzdem nicht verzichten, die beiden geben mir (vor allem jetzt, in einer Situation, die ihren ganz eigenen Blogeintrag erfordern würde) den Halt, den ich brauche und dann noch so viel mehr. Die Beziehung ist eines der Dinge, die ich meiner Mutter erzählt habe, weil sie etwas ist, das nicht bloß mein Inneres betrifft, sondern mein komplettes Leben. Ich will mit den beiden zusammenziehen, wenn die Zeit gekommen ist.
Ich schweife ab, habe ich das Gefühl. Meine sexuelle Identität ist die einzige, bei der ich mir wirklich sicher bin, und ich habe meiner Familie nichts davon erzählt, weil ich nicht sicher bin, ob es verstanden werden würde. Meine romantische Orientierung muss ich nicht näher definieren, weil ich persönlich das nicht brauche. Ich bin glücklich mit meiner Beziehung und das reicht mir auch ohne Schublade. Geschlechtlich habe ich so gar keinen Plan. Körperlich weiblich, aber ich fühle mich nicht als Frau. Auch nicht als Mann. Am ehesten noch agender, wobei ich mit keinem Pronomen Probleme habe. Solange ich weiß, dass ihr mich meint, dürft ihr mich nennen, wie ihr wollt.
Ähh. Das war eigentlich als ein kurzes Gejammer dazu gedacht, dass ich nicht weiß, wie das am Freitag ablaufen wird, worüber geredet werden wird und ob ich im Endeffekt schweigend dasitze und Alkohol trinke. Verzeiht also die Sprunghaftigkeit, die sich daraus entwickelt hat. Das musste mal irgendwie gesagt werden. 

Donnerstag, 21. Januar 2016

"Du musst dich doch entscheiden!"

Der erste Blogeintrag im neuen Jahr, der erste seit geraumer Zeit, weil viel passiert ist und ich nie die richtigen Worte finden konnte. Hier nun aber mein Beitrag zu einem mir persönlich wichtigen Thema.

Unser Leben ist geprägt von Entscheidungen. Bei der Wahl des Abendessens, bei der Wahl des Studiums oder der Ausbildung oder des Jobs, wenn man das denn anstrebt. Zum Teil sind es aktive Entscheidungen mit langer Bedenkzeit, zum Teil spontane Überlegungen. Und dann ist da die Sache mit den Beziehungen und die ist es, die ich hier insbesondere ansprechen möchte.

Wer kennt das beliebte Motiv der Dreiecksbeziehung nicht aus den Medien? Person A, Held der Geschichte, hat zwei Love Interests und natürlich ist die wichtige Frage nicht, wie die Welt im Endeffekt aussehen wird, sondern, wofür sich Prota entscheiden wird. Da werden Teams gebildet und es gibt seitenlange Diskussionen und überall steht die Frage „Wen liebt A mehr?“ Was ich mich dann frage, ist, ob A überhaupt jemanden vorziehen möchte. Ich würde gerne eine Geschichte lesen oder einen Film sehen, in dem A sagt „Ich liebe euch beide. Ich will mich nicht zwischen euch entscheiden müssen, sondern beide wählen. Und wenn das nicht geht, dann nehme ich eben keinen.“
Das ist vermutlich utopisch. Es wäre eine Entscheidung, aber eine, die sich mit dem Standard nicht vereinbaren lässt und ich weiß, dass viele Menschen in monoamoren Beziehungen leben, aber ich weiß auch, dass das längst nicht alle tun.

Ich lebe polyamor und habe mich früher nie in Beziehungen wohlfühlen können. Ich fühlte mich eingeengt und der Gedanke, den alleinigen Lebensmittelpunkt einer Person darzustellen, war beängstigend. Ich wollte meine Freiheiten behalten und nicht das Modell leben, das mit in den Medien überall präsentiert wurde. Gleichzeitig hatte ich in meiner Umgebung Paare, die immer alles zusammen gemacht haben und das wirkte auf mich immer befremdlich. Wem es gefällt, bitte, ihr müsst damit glücklich werden. Für mich ist es nichts.

Dann habe ich auf FF.de-Usertreffen meine Freundin kennen gelernt und ja, wir hatten Startschwierigkeiten und es hat gedauert, bis wir gelernt haben, uns vernünftig auszusprechen, über Wünsche und Vorstellungen zu reden, über Beziehungskonzepte und Identitäten. Kommunikation ist wichtig. Wir haben gemeinsam viel Zeit mit einer weiteren Person verbracht und sie assimiliert. Ich mag dieses Wort, das beschreibt es bisher am besten, weil irgendwie ist es einfach passiert und niemand kann sagen, wann genau. Wir sind also zu dritt und wir sind glücklich damit.

Natürlich erfordert auch das Absprachen und natürlich ist Eifersucht nicht komplett aus dem Weg geräumt, nur, weil romantische Liebe sich nicht auf eine Person konzentriert. Es zeigt sich bloß in anderer Form und ist bei mir zumindest vor allem die Angst, die beiden zu verlieren. Weil sie jemanden finden, der interessanter ist, als ich, weil Gefühle, die sich nicht kontrollieren lassen, verebben. Dann aber sind da Telefonate und Chats und mehr oder minder spontane Treffen. Dann sind da gemeinsam verbrachte Stunden, in denen wir Geschichten planen oder zocken oder einfach nur reden und lachen und ich weiß, dass meine Sorgen unbegründet sind.


Wir haben eine Weile gebraucht, um diesen Punkt zu erreichen, aber ich bin froh, dass keine von uns aufgegeben hat. Wir sind füreinander da, um uns zu motivieren oder auch mal in den Hintern zu treten, und ich würde darauf nicht verzichten wollen. Natürlich stößt das auf Unverständnis, auf blöde Blicke und seltsame Fragen, aber im Endeffekt weiß ich, dass ich mich entschieden habe. Nämlich dafür, nicht zwischen zwei Personen zu wählen, sondern mit beiden gemeinsam glücklich zu werden. Und meine Liebe kennt keine Abstufungen, kein mehr oder weniger. 

Donnerstag, 27. August 2015

Bücher

Ich habe immer gerne gelesen. Zu Grundschulzeiten war ich Dauergast in der örtlichen Bücherei und habe, da es ein kleiner Bestand war und ich generell nie von Geschichten los kam, viele Bücher mehrfach gelesen. Ich habe auf Fahrradtouren mehrere Bücher mitgenommen und Abends bei schlechter werdendem Licht im Zelt gelesen, ich habe nach Österreich Bücher mitgenommen, obwohl wir dort nie viel Zeit zum Lesen hatten. Es ging nicht ohne, es geht auch heute nicht ohne.
Wann ich zum ersten Mal mit Fanfiction in Kontakt kam, kann ich heute nicht mehr sagen. Mein Zugriff auf geschriebene Werke wurde dadurch erweitert und ich mache da längst keinen Unterschied mehr. Wenn etwas gut geschrieben ist, ist es mir egal, wer es verfasst hat, ob es ein gebundenes Buch oder ein Werk aus dem Internet ist.
Und ich weiß, dass ich darauf nicht verzichten könnte. Es gibt Werke, die man flüssig lesen kann und bei denen man mitfiebert und hofft. Es gibt Werke, bei denen man lacht und weint, gleichzeitig und im Wechsel. Und dann gibt es diese Werke, die mich einfach nur Lächeln lassen, weil die Sätze so perfekt sind und alles so wunderbar stimmig und weil ich das Gefühl habe, darin zu versinken. Oft sind das auch nur Auszüge aus einem Großen, aber es sind diese Stellen, wenn ich mich verstanden oder einfach nur richtig fühle, die mir immer wieder klar machen, warum es ein großer Teil meines Lebens ist.

Und vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich schreibe. Weil ich hoffe, den Leuten geben zu können, was andere Geschichten mir geben, was mir sonst nur das Meer wirklich geben kann.